Unwetter geht in die Verlängerung

Das Unwetter das uns seit Montag immer wieder zu schaffen macht, geht auch heute in die Verlängerung. Die Warnung des DWD wurde erneut verlängert

Bis morgen müssen wir hier bei uns aber auch in ganz NRW mit Schauer/Gewitter Starkregen und Hagel rechnen, stellenweise besteht Überflutungsgefahr.

Bei dem Regen gestern war Düsseldorf und Haminkeln besonders betroffen. In Düsseldorf lief auf der A46 der Universitätstunnel und der Werstentunnel voll. Die A46 musste komplett gesperrt werden. Betroffen war auch eine Regionalbahn die im Schlamm stecken blieb.
Auch die A40 bei uns wurde erneut überflutet.

Heute kann es besonders den Norden von NRW treffen.
Bitte passt weiter gut auf Euch auf.

Feuerwehren Essen mit mehr als 50 Einsatzkräften zur Unterstützung in Hamminkeln

Bildquelle:Screenshot aus der App Blitzortung Live, jeder Punkt zeigt einen Blitz an, die unterschiedlichen Farben resultieren aus dem „Alter“ der Blitze, je dunkler, dest älter, bis sie nach einer Stunde ausgeblendet werden. Dieses Bild ist vom 01.06.2016, 20.33 Uhr. Grafik: Mike Filzen

Essen (ots)
Gestern Abend um 23.55 Uhr sind insgesamt mehr als 100 Einsatzkräfte aus Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen (Bereitschaft II des Landeskonzeptes) in Richtung Hamminkeln aufgebrochen. Die überörtliche Hilfe wurde von den Menschen vor Ort dringend erwartet. Massive Regenfälle haben dafür gesorgt, dass die Issel ansteigt und Dämme zu brechen drohen. Die Feuerwehrleute der MEO-Bereitschaft pumpen Wasser, füllen Sandsäcke und helfen bei der Deichsicherung. Mit einer Hochleistungspumpe schützt ein Zug einen Bauernhof vor drohenden Überschwemmungen. Im Laufe des Vormittags werden die Kollegen ausgewechselt.

Das Unwetter hat in Stoppenberg Wohnungen unter Wasser gesetzt

Foto: Feuerwehr Essen

Foto: Feuerwehr Essen

Das Unwetter am Montag bei uns im Bezirk hat nur leichte Spuren hinterlassen.

Schäden sind im Graitenweg in Stoppenberg aufgetreten. Zwei kleine Stichstraßen standen auf einer Länge von jeweils etwa 100 Metern rund 40 Zentimeter hoch unter Wasser, in den Souterrainwohnungen zweier Mehrfamilienhäusern war der Pegel gleich hoch. Weil das Wasser über die Kanalisation nicht ablief, pumpten Feuerwehrleute mit den fest verbauten Kreiselpumpen zweier Löschfahrzeuge und zwei zusätzlichen Elektrotauchpumpen das Wasser in die Gullys der Köln-Mindener Straße. Es blieb bei Sachschäden, verletzt wurde niemand. Für die nächsten Tage soll das Wetter weiterhin unbeständig bleiben, Gewitter und Starkregen sind nicht ausgeschlossen.

In Altenessen lief eine U-Bahnstation knöchelhoch mit Wasser voll und im Hauptbahnhof lief Wasser durch die Decke der Eingangshalle.

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