Essener Polizei fahndet mit Foto nach mutmaßlichem Dieb und EC-Karten-Betrüger

-Kray-

Foto: Überwachungskamera / Polizei Essen

Mit dem Foto aus einer Überwachungskamera fahndet die Essener Polizei nach einem mutmaßlichen Dieb und EC-Karten-Betrüger. Ein unbekannter Täter entwendete im Juni die EC-Karte eines 91-Jährigen. An den darauffolgenden Tagen gelang es einem Täter, unberechtigt Bargeld von Geldautomaten in Kray und Gelsenkirchen abzuheben. Hierbei fotografierte eine Kamera einen Tatverdächtigen. Der Ermittler des Kriminalkommissariats 13 fragt: Wer kann Angaben zu der Identität des abgebildeten Mannes oder zu seinem Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an die Polizei Essen unter der Telefonnummer 0201/829-0

Rund 200 Fahrradfahrer haben am Freitag die Polizei beschäftigt

Es war ein ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei Essen am Freitag (12.08) gegen 19:25 Uhr.
Die Polizei erhielt Kenntnis darüber das sich zunächst rund 50 Radler verabredet hatten ein Tour durch die City zu machen.

Am Theaterplatz erfuhren die Beamten von Teilnehmern, dass man sich nach eigenen Angaben über die sozialen Medien zu dieser Veranstaltung verabredet habe und nun gemeinsam durch Essen fahren würde. Ein möglicher Verantwortlicher und damit Ansprechpartner für die Polizei würde es nicht geben, auch ein Streckenverlauf sei nicht vorgeplant. Bevor weitere Absprachen getroffen werden konnten, die eine mögliche Begleitung oder Absicherung durch die Polizei möglich gemacht hätte, setzte sich die Versammlung gemeinsam wieder in Bewegung. Durch Innenstadtstraßen ging es über Hauptstraßen und Bundesstraßen nach Rüttenscheid und Holsterhausen, bevor es später wieder zurück in die Stadtmitte ging.

Während der zweistündigen Veranstaltung, an der teilweise bis zu 200 Radfahrer teilnahmen, überfuhren die Versammlungsteilnehmer, viele ohne eingeschaltete Beleuchtung, zahlreiche Rotlicht anzeigende Hauptverkehrskreuzungen und stoppten dabei den bevorrechtigten Fahrzeug- und Personenverkehr.

Eine Absicherung in der Dämmerung durch möglicherweise vorausfahrende Streifenwagen oder Funkkräder war nicht möglich und offenbar unerwünscht von den Teilnehmern, die plötzlich und unerwartet ihre Fahrtrichtungen änderten. Erschreckend und nicht tolerierbar für die eingesetzten Polizisten war insbesondere das Verhalten beteiligter Erwachsener, die mit (Klein-) Kindern und Jugendlichen sich offenbar vorsätzlich über bestehende Verkehrsvorschriften hinwegsetzten. Anweisungen der Polizei, die auch wiederholt über die Außenlautsprecher der Streifenwagen erteilt wurden, als auch Haltezeichen, die durch querstehende Streifenwagen zusätzlich verdeutlicht waren, blieben unberücksichtigt.

Das Polizeipräsidium prüft, wie mit den angekündigten ähnlichen Veranstaltungen zukünftig verfahren wird. Nach den haarsträubenden Aktionen am Freitag (12.8. von 19.25- 21:25 Uhr) waren die eingesetzten Beamten zunächst einmal froh, dass es nicht zu Verkehrsunfällen mit Personenschäden kam.

Skrupelloser Raubüberfall auf schwerbehinderten Mann in Stoppenberg – Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen

Zu einem skrupellosen Raubüberfall auf einen schwerbehinderten Mann kam es Donnerstagmorgen (11. August) im Essener Stadtteil Stoppenberg. Gegen 5:45 Uhr war der 45-Jährige auf seinem Dreirad, für Menschen mit Behinderung, auf dem Weg nach Hause. Auf der Gelsenkirchener Straße, in Höhe des Parkplatzes Zollverein, begegneten ihm drei Männer. Einer von ihnen fragte nach Feuer.

Hilfsbereit schaute der Stoppenberger in seine Bauchtasche. Plötzlich griff einer der Männer nach dem am Lenkrad befestigten Smartphone. Er sollte die Finger wegnehmen, so der Dreiradfahrer. Daraufhin zückte ein anderer Mann ein Messer und bedrohte ihn. Dann stießen sie den wehrlosen Querschnittsgelähmten vom Gefährt.

Er stürzte auf den Boden, wo sie ihm mit Gewalt die Bauchtasche, mit Bargeld und EC-Karten, vom Leib rissen. Glücklicherweise erlitt er vermutlich nur leichte Verletzungen. Mit der Tasche und dem Handy flüchtete die dreiköpfige Räuberbande über die Gelsenkirchener Straße in Richtung Katernberg. Die Täter werden wie folgt beschrieben: Sie sind zwischen 20 und 25 Jahren alt. Ein Täter hatte einen Vollbart und einen Seitenscheitel. Nach Angaben des Überfallenen war er vermutlich südländischer Herkunft. Der zweite Täter trug einen Oberlippenbart.

Es soll sich um einen Osteuropäer gehandelt haben. Dieser war mit einer schwarzen Lederjacke und einem roten Cap, mit der Aufschrift „NY“, bekleidet. Der Dritte im Bunde hat eine schlanke Statur. Das Kriminalkommissariat 31 hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlerin fragt: Wer kann Angaben zu den flüchtigen Tätern machen?

Wer hat den Raubüberfall auf der Gelsenkirchener Straße beobachtet?
Hinweise nimmt die Essener Polizei unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen.

1 14 15 16 17 18 67